Kiez meets Museum

„Kunst und Kultur formen die Persönlichkeit und öffnen die Welt außerhalb des Kiezes.“

In wöchentlichen Workshops, die wir seit 2014 veranstalten, lernen SchülerInnen und Jugendliche sich individuell mit dem Thema Kunst auseinanderzusetzen und ihre „Eigene Geschichte“ und Erfahrungen in Relation mit verschiedenen Kunstwerken zu betrachten.

In Kooperation mit dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin leiten pädagogische KunstvermittlerInnen die SchülerInnen dazu an, ihre persönlichen Interpretationen zu der jeweiligen Ausstellung zu entwickeln. Im Nachhinein werden diese Reflektionen zu einem begleitenden Ausstellungsheft konzipiert.

Die SchülerInnen und jungen Erwachsene, meist aus strukturschwachen Berliner Quartieren, erhalten bei diesem Projekt einen Einblick in die Arbeits- und Wirkungsweise eines Kunstmuseums. Dabei setzen sie sich intensiv mit dem Ort, der Ausstellung und den einzelnen Exponaten auseinander. Die hier gemachten Erfahrungen beeinflussen nachhaltig die Sichtweise der Jugendlichen inner- und außerhalb der Schule und Ausbildung. Auch die Eltern und Geschwister werden bei diesem Projekt miteinbezogen.

So entdecken, beschreiben oder fotografieren die SchülerInnen zum Beispiel bei dem Workshop „Unentdeckte Ecken“ inspirierende Flächen im Museum, in ihren Schulen und privatem Umfeld und entwickeln daraus ein Kartenspiel zur künstlerischen Erforschung von öffentlichen Räumen.

In dem Workshop „Stell die Verbindung her“, speziell für OberschülerInnen konzipiert, produzieren die Jugendlichen einen Audio-Guide für andere jugendliche BesucherInnen des Museums.

Im Rahmen des berufsorientierenden Workshops „Von Nagel zu Nagel – von Ort zu Ort“ können junge Menschen ihr Selbstbild reflektieren und ein Foto von sich inszenieren, welches ihre Stärken und Träume bündelt.

„In dem Projekt KIEZ MEETS MUSEUM artikulieren Kinder und Jugendliche ihre Meinung zu Themen, die ihnen am Herzen liegen – und das in einer Ausdrucksform, die zu ihnen passt. Gemeinsam mit anderen ein Ausstellungsheft, Kartenspiel, einen Audioguide oder einen Kurzfilm zu realisieren, wirkt als Erlebnis lange nach. Der Beitrag jedes Einzelnen ist wichtig für das Gelingen des Ganzen. Alle Beteiligten lernen, dass sie das gemeinsame Ziel nur erreichen können, wenn sie einander zuhören und aufeinander achten.“

Susanne Moser,
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Stiftung Berliner Leben und Projektpatin „KIEZ MEETS MUSEUM“

Bildergalerie mit den Highlights des Projektes

Videoporträt des Projektes

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Moderne Kunst hörbar machen

Audioguide von Jugendlichen
Im Hamburger Bahnhof, dem Berliner Museum für Gegenwartskunst, produzierten im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung „Berliner leben“ 14 Jugendliche einen Audioguide, um moderne Kunst für Jugendliche interessant zu machen. Die Kunstwerke sind Teil der Ausstellung „Zeit für Fragmente“.

weitere Infos in Onlineartikel vom Deutschlandfunk