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ANCB Talk: Innen.Stadt.Leben. #3 Partizipation, Kreativität und Improvisation als urbane Zukunftsmotoren

Donnerstag, 24.3.2022 um 18.30 Uhr
Christinenstraße 18-19, Berlin-Prenzlauer Berg

Auf Einladung von caspar diskutiert Dr. Anne Schmedding, Leiterin der Stiftungsprojekte der Stiftung Berliner Leben, heute Abend im AEDES METROPOLITAN LAB mit weiteren Gästen darüber, wem der Stadtraum eigentlich gehört. Wie können Bürger*innen in stadtplanerische Prozesse involviert werden? Worin bestehen die Möglichkeiten, Stadträume z.B. durch Kultur zu vitalisieren? Oder ist es gar vorstellbar sich mit ihnen durch kollektive und partizipative Bottom-Up-Prozesse zu identifizieren und auseinanderzusetzen?

Dr. Schmedding stellt die Arbeit der Stiftung Berliner Leben vor. In der Podiumsdiskussion spricht sie über die Impulse, die die Projekte der Stiftung in Wohnquartieren in der Innenstadt setzen. Es geht um innovative Ansätze der sozialen Quartiersentwicklung am Beispiel des Urban Nation Museums und des Isigym Boxclubs, sowie die Wirkung im Quartier durch die Verbindung unterschiedlicher kreativer Ansätze beim Programm Stadtraum!Plus.

ANCB Talk: Innen.Stadt.Leben.

In der vierteiligen ANCB Lab Talk-Reihe in Zusammenarbeit mit caspar diskutieren Vertreter*innen aus verschiedenen Sparten mit unterschiedlichen Perspektiven über ein Problem, das nur dann lösbar ist, wenn so viele Ansätze wie möglich sichtbar und kompatibel gemacht werden.

Leere und verlassene Büro- und Einzelhandelsflächen stellen das veraltete Modell von mono-funktionalen Straßenbildern, Fußgängerzonen und ‚entwohnten‘ Innenstädten in Frage. Die Auswirkungen der digitalen Transformation des Einzelhandels sowie der Arbeits- und Erlebnisgesellschaft auf die Innenstädte wurden durch Corona noch verstärkt. Die Frage nach Methoden zur (Wieder-)Belebung der Stadtzentren oder der Verhinderung ihrer Verödung ist vielschichtig. Die Verkehrswende oder der unaufschiebbare Zwang zu konsequent nachhaltigem Bauen sind beispielsweise mindestens so relevant wie die Digitalisierung. Es handelt sich nicht nur um eine Frage von Architektur und Städtebau, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wichtige Ansätze zur Problemlösung liegen beispielsweise in der Transformation und Mischnutzung von Gebäuden in der Innenstadt sowie in der Kreation von mehr öffentlichen (Begegnungs-) Räumen. Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur, Handel, Kultur und Freizeit müssen neu zu einer zukunftsfähigen – also nachhaltigen – Symbiose zusammenfinden.

Hier kann das Video der Diskussion angesehen werden.

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