Queere Stadtgeschichte – Verbindungen zwischen Jung und Alt

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Das Projekt „Queere Stadtspaziergänge“ macht bislang wenig sichtbare Perspektiven älterer queerer Menschen im Stadtraum erfahrbar und stärkt den intergenerationalen Austausch. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Stadt nicht nur ein geografischer, sondern ein sozialer Raum ist, geprägt durch Erinnerungen, Beziehungen und biografische Erfahrungen.

An zwei Wochenenden werden geführte Spaziergänge durch Schöneberg-Nord angeboten, die von einer älteren queeren Person konzipiert und durchgeführt werden. Entlang ausgewählter Orte im Quartier werden persönliche Erinnerungen mit gesellschaftlichen Kontexten verknüpft und für die Teilnehmenden zugänglich gemacht. Im Anschluss an die Spaziergänge finden offene Austauschformate im „Oma Bunker“ statt, in denen Erlebtes reflektiert und kartografisch festgehalten wird. Das Projekt verbindet kulturelle Bildung mit sozialer Teilhabe, stärkt den Quartiersbezug und setzt ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung.

Symbolbild: Anna von Arnim Rosenthal